„Erfahrung kann man nicht lehren“ – Lernen Sie Inbetriebnahme-Spezialist Christian Thorup kennen

Christian Thorup: „Erfahrung kann man nicht lehren“

Wenn bei Christian Thorup das Telefon klingelt und am anderen Ende eine vertraute Stimme von Plant Supervision zu hören ist, weiß er sofort, was kommt.

„Wenn sie anrufen und um Unterstützung für ein neues Projekt bitten, kann ich einfach nicht Nein sagen.“

Am richtigen Ort gelandet

Nach fast 40 Jahren in der technischen Industrie hat Christian unzählige Anlagen, Fabriken und Inbetriebnahmen erlebt.
Seine Karriere begann in den 1980er-Jahren bei Aalborg Portland, später wechselte er zu FLSmidth, wo er über ein Jahrzehnt tätig war. Dann schlug er eine ganz andere Richtung ein: Er wurde Bootsbauer. Doch 2014 stellte Christian fest, dass der Bootsbau doch nicht das Richtige für ihn war – und kehrte mit Plant Supervision in seinen ursprünglichen Beruf zurück.

„Ich mochte es schon immer, neue Orte kennenzulernen und Anlagen von Grund auf in Betrieb zu nehmen. Jede Fabrik ist anders, jede Herausforderung einzigartig. Das lernt man nicht aus Büchern – nur durch Erfahrung. Genau das macht erfahrene Spezialisten so wertvoll.“

Heute arbeitet Christian als Inbetriebnahme-Ingenieur und war zuletzt Teil eines vierköpfigen Teams im Schichtbetrieb bei einem Kalkofenprojekt in Portugal. Die Arbeitszeiten sind fair und gut strukturiert: acht Tage Einsatz, zwei Tage frei – weit entfernt von den kräftezehrenden 12-Stunden-Schichten, die früher in der Branche üblich waren, erinnert er sich.

Wertschätzung als Antrieb

Doch für Christian geht es nicht nur um die Arbeit – entscheidend ist für ihn auch, wie Plant Supervision mit seinen Leuten umgeht.
„Plant Supervision kümmert sich um uns. Als ich in Portugal war, haben sie sogar organisiert, dass meine Frau mich besuchen konnte – auf ihre Kosten. So etwas vergisst man nicht. Da fühlt man sich wirklich wertgeschätzt.“

Als erfahrener Supervisor schätzt er auch die Freiheit, die der Job mit sich bringt.
„Das Schöne an der Arbeit auf Projektbasis ist: Man kann auch mal Nein sagen. Man wählt selbst, wohin man reist, welche Projekte man annimmt und wie lange man bleiben möchte – und Plant Supervision respektiert das. Aber ehrlich gesagt, lehne ich nur selten ab“, sagt er lachend.

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Das Fernweh bleibt

Zwischen den Einsätzen genießt Christian die Zeit zu Hause in Dänemark – bis der nächste Anruf kommt. Dann geht’s wieder los: zum Flughafen, raus aufs Projekt – zurück zu der Arbeit, die er auch nach all den Jahren noch liebt.
Und in Kontakt zu bleiben, war nie einfacher. Zwischen den Besuchen telefonieren er und seine Frau mehrmals pro Woche. Er erinnert sich noch an Zeiten, in denen das Faxgerät das einzige Kommunikationsmittel war und Entfernungen viel größer wirkten.

Trotz seines Alters ist Christians Begeisterung ungebrochen. Mit 70 Jahren sagt er, dass Geld längst nicht mehr der Hauptantrieb ist. Was ihn motiviert? Neue Länder kennenzulernen und neue Anlagen in Betrieb zu nehmen – das ist es, was ihn wirklich begeistert. Die Bezahlung ist nur noch zweitrangig. Zumal das Arbeiten über das Rentenalter hinaus seit einer dänischen Reform auch finanziell deutlich attraktiver geworden ist: Der Lohn wird nun nicht mehr auf die staatliche Rente angerechnet wie früher.

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Ein Leben auf Abruf

Christian erinnert sich an einen Moment, als er gerade Farbe für sein Haus kaufen wollte. Da klingelte das Telefon – seine Frau rief an mit einer Nachricht vom Chef: „Du fliegst heute nach Thailand.“ Also ließ Christian die Pinsel im Laden liegen und suchte stattdessen seinen Reisepass. Ein anderes Mal wurde er für einen dreiwöchigen Einsatz nach Italien geschickt – daraus wurden elf Monate.

Solche Anekdoten zeigen, wie flexibel und unvorhersehbar das Leben als freiberuflicher Inbetriebnahme-Ingenieur sein kann – und genau das macht für Christian den Reiz aus. Besonders gern ist er bei Projektstarts dabei – dort, wo er den größten Unterschied machen kann.

Er erzählt, dass er sein Leben stets in Fünfjahres-Schritten geplant hat. Danach wird ihm schnell langweilig – und es muss etwas Neues her.

Sicher unterwegs mit Plant Supervision im Hintergrund

Auch wenn die technischen Aspekte seiner Arbeit beim Kunden liegen – um alles andere kümmert sich Plant Supervision: Verträge, Visa, Zugang zur Baustelle, Reisen, Unterkunft und alle organisatorischen Fragen. Diese Rundum-Betreuung gibt Christian das Gefühl, gut aufgehoben zu sein – auch fern der Heimat.

Projektleiter Thomas Kristensen arbeitet seit Jahren mit Christian zusammen und schätzt seine Expertise und sein freundliches Wesen:

„Christian war eigentlich schon im Ruhestand, als wir ihn überzeugt haben, für uns zu arbeiten. Er reist, wenn es für ihn und seine Familie passt – und genau diese Flexibilität funktioniert für beide Seiten bestens. Er bringt Fachwissen mit, das man nur noch selten findet, und ist ein großartiger Kollege, bei Mitarbeitenden und Kunden gleichermaßen beliebt.“

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Niels Møller
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